Museum Währungsreform Fuldatal-Rothwesten


 

Das am Ursprungsort der Deutschen Mark, dem "Haus Posen" innerhalb der Fritz-Erler-Kaserne in Fuldatal-Rothwesten beheimatete Museum Währungsreform wurde mittlerweile von mehr als 20.000 Menschen besucht.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50 jährigen Bestehen der Deutschen Mark Mitte Juni 1998, an der zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Handel und Banken teilnahmen - unter ihnen Janett Tenenbaum, Witwe des Konklaveleiters und Wirtschaftsexperten Edward A. Tennenbaum und ihre Tochter Anne Toohey sowie der damalige Bundesbankpräsident Prof. Dr. Dr. Hans Tietmeyer - konnten  Museumsgründer Alfons Kössinger (verstorben, rechts im Bild) und  Museumsleiter Bernd Niesel seither die vielen Besucherinnen und Besucher in den erweiterten und neu renovierten Räumlichkeiten begrüßen, die mit viel Liebe zum Detail eingerichtet wurden.

 

Museumsgründer Alfons Kössinger (verstobren)

Einer der beiden großen Ausstellungsräume Das Museum wurde so gestaltet, dass die Besucher in einem Rundgang eine chronologische Präsentation der Geschichte zur Währungsreform einfühlsam erfahren. In großen Ausstellungsräumen sind übersichtliche Schautafeln und Vitrinen, mit authentischen Exponaten und Bildern versehen, die die historischen wirtschaftspolitischen Entwicklungen, die zur Einführung der Deutschen Mark führten und damit den Grundstein für das  Deutsche Wirtschaftswunder legten, zeigen, damit diese auch der Nachwelt gegenüber nicht in Vergessenheit geraten. Dazu ergänzen viele Gebrauchsgegenstände aus damaliger Zeit die Epoche, in der man mit Mangel auskommen musste. Lautsprecheransagen an den verschiedenen Stationen ergänzen für die Ohren, was den Augen möglicherweise entgeht.

Ein weiterer Raum beinhaltet die Währungsreform in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone 1948 sowie die Währungsunion im Rahmen der Wiedervereinigung 1990.

Ein geschichtsträchtiges Vorhängeschloss

Zwei Ausstellungstücke sind besonders bemerkenswert:
Auf dem Bild oben ist eines der Vorhängeschlösser zu sehen, mit denen die seinerzeitigen Konklavemitglieder im Haus Posen buchstäblich von der Außenwelt hermetisch eingeschlossen wurden.

Museumsleiter Bernd Niesel
Foto: Andreas Fischer

Museumsleiter Bernd Niesel präsentiert auf dem Foto rechts eine von ursprünglich 23.000 Geldkisten, mit der die DM von den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland (Bremerhaven) transportiert wurde, da von diesen Geldkisten nur noch sehr wenige existieren.

Das eindrucksvolle Informationsangebot wird durch einen Vortrag abgerundet, den die Besuchergruppen in einem weiteren Raum, der für bis zu 60 Personen konzipiert ist, erfahren können.

Ein weiteres Themenfeld ist bereits realisiert: Die Einführung des EURO

Weitere Informationen für interessierte Gruppen: Bernd Niesel, Tel.: 0561/8202442

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